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Interview mit einer Mitläuferin … Mitläufer was ist das?

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Hört sich fast an wie aus einem Science Fiction Film ala Blade runner, ist aber bittere Realität und es geht um den Umgang der Jobcenter in Deutschland mit ihren “Kunden” wie die Arbeitssuchenden genannt werden. Allein der Ausdruck “Kunde” bringt in mir die Galle hoch.
Wenn man so Kunden behandelt ist man bestimmt ganz schnell pleite und würde selber zum “Kunden” werden.

Jobcenter

Wenn ich dann noch sehe wie der Exkanzler Schröder sich für 10 Jahre Agenda 2010 feiern lässt und mit stolz geschwellter Brust herumstolziert könnte ich kotzen

Interview mit einer Mitläuferin in Rostock

In dem ^^^^^ Interview geht es darum wie mit Arbeitslosen vor dem Hintergrund eines internen Hintergrundes, wie

Die Jobcenter teilen ihre Kunden in mehrere Kohorten ein: arbeitsmarktnah, arbeitsmarktfern, nicht vermittelbar. Doch es gibt auch eine inoffizielle Kategorie: Kunden, die ihre Rechte kennen. Sie kommen oft zu zweit aufs Amt, begleiten sich gegenseitig. Insider berichten, das seien etwa zwei Prozent der Kunden. „Wären es fünf bis zehn Prozent“, so ein Insider, „könnten wir einpacken“.

Ich hatte in den zurückliegenden Tage mal ganz unverbindlich auf dieses Thema in meinem Unfeld angesprochen und niemand hatte je von einem Projekt “Mitläufer” gehört. Leider ist es auch so das die Masse unsere Mitbürger seine Recht nicht kennt.
Wir leben in einer Demokratie in der jeder von uns “Rechte und Pflichten” hat. Schlau machen um eben diese muss und sollte sich jeder Bürger aber selber

Ein Kommentar

  1. Ich habe vor einiger Zeit auch mal mit dem Arbeitsamt zutun gehabt… es war das erste mal und hoffentlich auch das letzte mal. Ich wurde beim ersten erscheinen dort zwar noch ganz nett und freundlich aufgenommen, wobei ich einfach nur glaube, dass der Sachbearbeiter gerade nen guten Kaffee getrunken hat.
    Mein erster Besuch bei dem Jugendsachbearbeiter verlief dann schon eher so das er mich versuchte mit Dingen zuzuquatschen woraufhin ich herging und mir von jedem eine Broschüre anforderte. So habe ich wenigstens was schwarz auf weiß und musste mir das gequassel von dem Typen nicht weiter antun. Natürlich sind das auch nur Menschen die ihren Job machen wollen… wenn man das überhaupt Job nennen darf, aber die Art wie sie mit ihren “KUNDEN” umgehen ist unter aller sau.
    Da ich warum auch immer sehr oft einen Termin um 08:00 erhielt merkt man das die Arbeitsweise sehr negativ ist. Morgens 08:00 bis 08:15 geht man zusammen nen Kaffee trinken und lässt mich dort sitzen. Ich bin ja relativ pünktlich und war halt immer früh genug da man hat mich auch wahr genommen aber der Kaffee war wichtiger.
    Sobald die merken, dass man sich alles gerne durchlesen möchte und auf die Vorschriften achtet und in etwa weiß wo man im Internet Gesetzestexte finde, wird man dort sehr schnell und ordnungsgemäß abgehandelt. Die haben gerade in kleineren Provinznestern Angst das der große Obermotzer kommt weil sich jemand beschwert.

    Ich kann nur sagen einmal und nie wieder… Und das auch trotz dem Sprichwort “Sag niemals nie!”…

    Gruß
    Martin

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