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Verblendung…The Girl with the Dragon Tattoo … meine Sichtweise

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Wie viele meiner Leser ja bestimmt noch in Erinnerung haben bin ich ein Fan von Stieg Larssons Millennium Trilogie. Ich habe die Bücher verschlungen und war hin und weg von den Filmen

US Version Verblendung

und vor der Darstellung der Lisbeth Salander

Nun habe ich die US Verfilmung bei der David Fincher Regie geführt hat gesehen.

Was soll ich sagen. Auch diese Verfilmung kommt bei weiten nicht an das Buch heran, ist anders und enthält meiner Ansicht nach aber weit mehr Anlehnung an die Story des Buches.

Michael Blomquist wurde mit

Daniel Craig als Mikael

Daniel Craig besetzt. Ich finde im Grunde ja eine gute Wahl, das liegt aber daran das ich die Darstellung des schwedischen Schauspielers etwas sehr hölzern fand. Craig ist für einen saufenden, rauchenden und unsportlichen Reporter ein wenig zu attraktiv, zu durchtrainiert und zu muskulös…

Obwohl er wie eine nach der anderen Raucht und viel Schnappes trinkt.

Die Story sollte mittlerweile ja hinlänglich bekannt sein, Fincher hat versucht einen Strang zu dem Buch herzustellen das ihm meiner Ansicht nach nur teilweise gelungen ist. Einige Szenen und Schnitte empfinde ich als krass, wer da die Bücher nicht gelesen hat wird da nur schwerlich einen Bezug zu den Personen herstellen können die dort plötzlich auftauchen und eben so schnell wieder verschwinden.

 

Nun zu Lisbeth Salander die mit

Rooney Mara

Rooney Mara einer mir unbekannten Schauspielerin besetzt wurde.

Ich bin ja nicht ganz unvoreingenommen, hatte ich ja schon angekündigt das ich mir nicht vorstellen kann das jemand Noomi Rapace und ihrer Leistung als LisbethSalander das Wasser reichen kann.

David Fincher hat den gesamten Film mehr auf den Schauspieler Daniel Craig auf gezogen. Lisbeth taucht in dem Film in den ersten 60 Minuten immer nur wie ein Schatten auf und ist wieder weg. man weiss gar nicht was man von diesem bleichen dürren Mädchen mit den weiß gefärbten Augenbrauen und der gewöhnungsbedürftigen Frisur halten soll und wer sie überhaupt ist.

Was soll ich sagen… Rooney spielt die Lisbeth gut aber kommt nicht an Noomi heran. Sie sind halt etwas anders von der Statur. Noomi ist durchtrainiert und muskulös während Rooney sehr zerbrechlich rüber kommt. Die Szene der Vergewaltigung ist in der schwedischen Version eindeutig besser umgesetzt. Einige Sequenzen der Körpersprache von Rooney  kommen besser rüber als in der schwedischen Verfilmung, aber leider geht in der Fincher Version die Genialität der Lisbeth Salander als Hackerin völlig unter. Es wird nur angeschnitten. Ich persönlich aus meiner Nerd Sicht habe das schon in den Schwedenversionen vermisst

Man erkennt in dem Teil schon das da noch weitere Teile folgen werden. So weit ich weiss auch mit Craig und Mara besetzt.

Fazit…

Nette Unterhaltung, Hollywoodkino halt. der Versuch die Beziehung die zwischen Lisbeth und Mikael entsteht und warum Lisbeth so ist wie sie ist gehen in dieser Fassung leider verloren. Das Ende ist etwas besser umgesetzt und man wird beim Teil Verdammnis wohl eher verstehen warum Lisbeth keinen Kontakt zu Mikael haben will.. Oder auch nicht :-)

So richtig bekommt Fincher es auch nicht hin worum es überhaupt geht.

Nämlich um Gewalt gegen Frauen

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